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like a bird

Das kleine Unternehmen mit dem Vogel (im Logo) aus Löhne produziert bereits seit 2011 entschleunigte Kollektionen mit besonderem Augenmerk auf langlebige Qualität, nachhaltige Materialien und faire Produktion. Neben dem Anspruch zeitlos moderne Designs zu entwerfen, möchte die Designerin Tanja Kliewe-Meyer durch ihre Arbeit Wertschätzung ausdrücken. Wertschätzung für die Frau, die ihre Kleidung trägt, aber auch alle die in Deutschland am Design, Vertrieb und Marketing beteiligt sind oder in Mazedonien in der Näherei und Italien in der Strickerei arbeiten. Dazu gehören neben fairen Arbeitsbedingungen wie gerechte Entlohnung aber auch die flexible Arbeitszeitgestaltung, um Beruf und Familie in Einklang zu bringen.

Neben dem Aspekt möglichst langsame Kollektionswechsel mit langlebigen Pieces zu gestalten, möchte like a bird in Zukunft auch mehr ökologische Aspekte in der Lieferkette umsetzen. Bereits jetzt werden die Stoffe ausschließlich aus Europa bezogen und beispielsweise in einer GOTS-zertifizieren Druckerei in Frankreich bedruckt und sämtliche betrieblichen Reisen CO2 kompensiert. In kommenden Kollektionen will die Designerin Tanja Kliewe-Meyer wieder mehr natürliche Rohstoffe ohne künstliche Mischfasern einsetzen, um die Recyclingfähigkeit zu erhöhen, denn der Brand ist klar, dass langfristig neue Rohstoffe knapp und teuer werden und Recyclingmaterialien ein Baustein für die Mode der Zukunft ist.

Ein weiterer ganz wichtiger Punkt, der mir an like a bird gefallen hat, ist die Aussage der Designerin, gerade alle Lieferantenbeziehungen, die über die Jahre aufgebaut wurden noch einmal zu überprüfen und ggf. nachzubessern oder im schlimmsten Fall sogar zu beenden, sollten Beanstandungen nicht behoben werden. Ich sehe hierin einen der wichtigsten Aspekte von fairer Mode. Denn es genügt nicht, faire Handelsbeziehungen aufzubauen, sondern diese müssen langfristig gehegt und gepflegt werden und manchmal auch beendet werden, sollte sich ein Partner nicht an Abmachungen halten. Eine selbstkritische Auseinandersetzung mit den eigenen Lieferanten ist dabei der Schlüssel dazu, langfristig faire Mode anzubieten!

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