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Mey Bodywear

Ich kannte Mey auch eher durch freche Werbekampagnen mit Prominenz und provokanten Sprüchen. Das dahinter ein Unternehmen steckt, dass seit der Gründung auf faire Bezahlung vom Baumwollanbau bis zur Strickerei und Fertigung in Deutschland Wert legt, war für mich eine kleine Überraschung. Mey baut seine Baumwolle in Peru an. Zwar setzt Mey aktuell keine Bio-Baumwolle ein, achtet sehr wohl aber darauf, dass keine gentechnisch veränderte Baumwolle angebaut wird und setzt mit Peru auf einen Standort, wo nur wenig Chemie und künstliche Bewässerung eingesetzt werden muss. Mey bezieht seit 30 Jahren seine Baumwolle aus Peru und kann durch die langen Handelsbeziehungen den Bauern Stabilität und faire Preise bieten. Im Gegenzug bekommt das Unternehmen besonders qualitative, langstapelige Baumwolle für seine Produkte. Aus der feinen Baumwolle Perus stricken modernste Maschinen im schwäbischen Albstadt Garne und Stoffe. Diese werden am firmeneigenen Standort sowie in ausgewählten Produktionsstätten in Portugal und Ungarn weiterverarbeitet und genäht. Anders als viele Konkurrenten lagert Mey die Produktion aber nicht aus Kostengründen aus. Vielmehr gibt es kaum noch qualifizierte Näherinnen und Näher in Deutschland, so dass das Unternehmen in Länder ausweicht, in denen Textilberufe noch eine größere Bedeutung besitzen. Auch hier setzt Mey auf langfristige Partnerschaften und arbeitet seit vielen Jahren mit den gleichen Nähereien zusammen, da nur so die gewünschte Qualität und faire Arbeitsbedingungen sichergestellt werden können.

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